Heute gibt es zwar immer noch den einen oder anderen Schauer, allerdings kaum zu vergleichen mit den Regenfällen am Montag. In La Laguna prasselten innerhalb von 24 Stunden 270 Liter auf eine Quadratmeter. (zum Vergleich Berlin: jährlich! 580 Liter)
Nicht sehr überraschend also dass unser Dach sich (mal wieder) als nicht ganz dicht herausstellte.

Meine Eltern, gerade am Sonntag dem Schnee entkommen, brauchten am Abend drei Stunden um wieder nach La Laguna zu kommen. Die Tranvia hatte nämlich einen Unfall mit einem Steinbrocken und fuhr aus diesem Grund nicht mehr die gesamte Strecke. Auch die Busse mussten zunächst angesichts der völlig überfluteten Straßen kapitulieren.

Nach dem ersten Versuch, den Nils, Daniel und ich ja vor einiger Zeit kurz vorm Ziel abbrechen mussten, habe ich am Samstag einen zweiten Versuch gestartet die letzte Prinzessin der Guanchen zu erobern.
So machte sich dann um 8 Uhr am Samstagmorgen in Vilaflor ein internationales Team von neun begeisterten Wanderern auf den Weg zum Gipfel.
Das Wetter war leider nicht so schön wie bei letzten Mal, die meiste Zeit liefen wir in einer dichten Wolkendecke…
Überrascht war ich wie schnell wir waren: Für die gesamte Tour von 24km Länge mit 1500 Höhenmetern haben wir inklusive aller Pausen neun Stunden benötigt. Das lag sicher auch am schlechten Wetter, denn bei Sonne auf dem Gipfel hätten wir unsere Rast dort sicher etwas ausführlicher gestaltet.

Trotz des Wetters bin ich insgesamt sehr zufrieden mit der Tour und freue mich sehr dass die große Gruppe mit sehr unterschiedlicher Wandererfahrung die doch nicht ganz kurze Strecke gemeinsam und bei guter Laune gemeistert hat.

Mal wieder ein kleiner Post ;) Es ist ja nicht so dass nichts passieren würde, das alles dann aber immer aufzuschreiben…
Gestern bin ich mit dem Rad nach Benijo gefahren, also praktisch die Montañas Anaga einmal durchquert. Die Strecke führt zuerst zum Cruz del Carmen und dann weiter über die TF12 und TF134. Nach 1:30h war ich dann in Benijo.

Der Strand von Benijo

Der Rückweg wurde dann allerdings etwas mühseliger als der Hinweg und so war ich erst nach 3:45 wieder in La Laguna.
Landschaftlich war die Strecke wunderschön. Abgesehen vom ersten Teilstück von La Laguna nach Las Mercedes und der Abfahrt nach Benijo überall Wald und hinter jeder Kurve atemberaubende Aussichten.


Ruta en bici 383313 – powered by Bikemap 

Die Weihnachtstage habe ich zum Ausprobieren der alten Objektive an der D5000 genutzt: Ich musste alles von Hand einstellen (auch die Belichtung) und ab und zu sind ganz nette Bilder entstanden…

Endlich mal wieder ein neuer Artikel! Ist gar nicht so einfach sich regelmäßig hinzusetzen und hier was zu schreiben. Am Dienstag war hier Feiertag – und damit der perfekte Anlass ein langes Wochenende auf Gran Canaria zu verbringen. Der Trip wurde von AURI, der Organisation die sich hier mit einem wirklich gutem Programm um die internationalen Studenten kümmert, organisiert.
Am Freitag ging es mit der Fähre von Santa Cruz in ca. 2,5 Stunden nach Las Palmas de Gran Canaria. Als Unterkunft hatten wir die Albergue in Guía. Der Schlafsaal für 22 Personen hatte ein kleines Bad mit 3 Duschen mit kaltem Wasser. (Dank des kalten Wassers gab es immerhin keine Schlangen…) Als Frühstück gab es ein Brötchen mit Marmelade für jeden.
Der Stimmung hat dies aber keinen Abbruch getan – der Chef der Albergue war außerdem sehr freundlich, was viel wettgemacht hat.
Der erste Ausflug führte uns am Samstag durch die Orte Arucas (mit einer neogotischen Kathedrale, man kommt leider nicht auf den Turm) und Teror zu einem Restaurante mit einer großartigen Aussicht, wo es dann ein mehrgängiges Menü zur Stärkung gab. Danach fuhren wir weiter in die Berge in der Mitte Gran Canarias. Eine kleine Wanderung führte uns dort zum Roque Nublo. Dort war es aber alles andere als neblig.

Am Sonntag waren wir dann im Süden im absoluten Touri-Ort Maspalomas. Die Dünenlandschaft habe ich mir nicht näher angeschaut, ich war zu beschäftigt am Strand zu liegen… ;)
Montag ging es dann nach Las Palmas, der größten Stadt der Kanaren.

Am Dienstag war dann die Fahrt zurück ein großes Vergnügen. Auf der Fähre gibt es nämlich einen Pool. Anders als auf der Hinfahrt war es richtig warm und so dauerte es nicht lange bis ich zusammen mit meinem Mitbewohner gemütlich Dorada im Pool schlürfte. Und auf dem Schiff gab es Duschen mit warmen Wasser! Que suerte vivir aqui.