Vor kurzem hat sich das erste Gießener Medizinerkabarett “elephant toilet” gegründet – bei dem Namen war es natürlich ganz klar dass ich da auch irgendwie mitmachen muss. So bin ich jetzt der offizielle Fotograf
und neuerdings auch der Webmaster von http://elephant-toilet.com. Dort gibt es auch schon erste Probenfotos. Die Premiere findet übrigens am 20.01.2010 um 20:30 im Uni-Hauptgebäude statt!
Tag: Gießen
elephant toilet
CDU Gießen braucht dringend Geld…
…und verkauft Werbeflächen an die NPD. Hört sich unglaublich an?
Der Aufruf von nicht vorhandenen Dokumenten auf www.cdu-giessen.de führt zum Beispiel auf diese Seite. Ganz vorne:
Enttäuscht Sie die CDU?
Ihre Meinung zur Regierung Jetzt abstimmen!
und als nächsten Eintrag:
NPD-Wochenbrief
Kostenlos jeden Samstag per EMail objektiv über die NPD informieren
Aktuell wird der NPD-Link nicht mehr angezeigt
Gießen kocht
Was in anderen Städten schon etwas länger als “Running Dinner” bekannt ist, wurde gestern Abend zum ersten Mal in Gießen veranstaltet. Für ein Essen zweimal die Wohnung wechseln, dabei eine Menge Leute kennenlernen und einen tollen Abend haben beschreibt das Konzept am besten.
Alle Teilnehmer wurden zu Zweierteams zusammengestellt und für einen Gang eingeteilt. Außerdem wurde uns per Email mitgeteilt bei wem und wo wir die anderen Gänge zu uns nehmen würden. So kam es dass ich zusammen mit Johanna, einer Kommilitonin aus meinem neuen Semester (ja, nicht versetzt …), die ich aber bisher nur vom Sehen kannte, für die Hauptspeise zuständig war.
Genau wie jedes andere Team auch würden wir vier Gäste bekochen und entschieden uns, gefüllte Auberginen und einen Tomatensugo zu kochen und kauften schon am Mittwoch alle Zutaten ein. Vormittags durch den Tegut zu laufen und abgefahrene Zutaten einkaufen – ich fühlte mich wie in einer Kochsendung…
Da uns zwischen dem ersten Gang (in einer WG im Seltersweg) und unserem Hauptgericht nur wenig Zeit verbleiben würde, bereiteten wir alles so vor, dass wir die Auberginen nur noch in den Ofen stellen mussten.
Die beiden ersten Gastgeberinnen hatten als Vorspeise einen Salat mit überbackenen Champions vorbereitet. Sehr lecker!
Die Zeit bis zum nächsten Gang verging wie im Fluge und schon brachen die drei Teams zu ihren nächsten Zielen auf.
Kaum hatten wir die Auberginen in den Ofen gestellt, klingelte es auch schon und unsere Gäste trafen ein. Die Auberginen kamen gut an, was uns Köche natürlich nach eineinhalb Stunden Arbeit sehr freute.

Hunger!
Zum letzten Gang fuhren wir dann weiter in den Eichendorfring, wo es einen leckeren Schokoladen-Erdbeer-Nachtisch gab.
Die anschließende Party im Lokal International ließ ich dann allerdings ausfallen, da ich zu diesem Zeitpunkt ungefähr seit 40 Stunden nicht geschlafen hatte.
Was mir besonders gut an “Giessen kocht” gefallen hat und was ich sehr spannend fand waren die Gesprächen mit vielen vorher Unbekannten. Durch das Essen entsteht sehr schnell eine
lockere und gemütliche Atmosphäre. Mich hat das ganze sehr an meine Erasmus-Zeit oder die Studieneinführungswoche vor fünf Jahren erinnert. Einige Austauschstudenten waren auch dabei und die meisten der deutschen Teilnehmer waren auch entweder schon mit Erasmus im Ausland gewesen oder hatten dies noch vor. Durch das Konzept fühlten sich wohl vor allem offene und neugierige Menschen angesprochen und dies hat auch den gesamten Abend zu so einer schönen Erfahrung gemacht.
Also, Giessen kocht, wann geht es weiter?
PS: Und sagt diesmal etwas früher Bescheid
Achja: Das Rezept:
Auberginen, gefüllt mit Schafskäse, Bulgur, Zwiebeln und Frischkäse und Tomatensugo mit Zwiebeln, Wein, Rosinen und Honig (und Tomaten, richtig!)
Gewürze: Thymian, Kreuzkümmel, Zimt, Fenchelsamen und Petersilie
Neulich an der Schranke…
Wer einige Zeit in Gießen gelebt hat und manchmal die Frankfurter Straße hoch oder runter fährt kennt und liebt sie: Die Schranke. Gefühlt jedes Mal wenn ich durch die Frankfurter Straße fahre (auf dem Weg von der Uni nach Hause – am Elefantenklo dann rechts
ist die Schranke geschlossen. Es ist aber nicht so dass mich das sehr aufregen würde – schließlich lernt man dabei etwas über den Betrieb eines Bahnhofs. Der abgebildete Zug stand beispielsweise einige Minuten einfach nur rum. Vor kurzem war ein interessantes Schienenfahrzeug mit der Aufschrift “Achrtung Schleifarbeiten” dabei zu beobachten, wie es sehr langsam von links nach rechts bis ca. zur Mitte der Straße fuhr und dann denselben Weg zurück. Den großen Auftritt hatte dabei ein Gleisarbeiter, der ganz vorne auf einem Puffer stand und in sein Funkgerät sprach. Zuschauer hatte er in diesem Moment sicherlich mehr als bei einer durchschnittlichen Aufführung des Stadttheaters.
Gießen – welche Stadt schafft es sonst auf weniger als 200 Metern gleich zwei derart gewagte und kreative Meisterwerke der Stadtplanung unterzubringen?
Werden keine Freunde mehr: Stud.IP und ich.
Folgende Geschichte handelt davon wie ich mich dreimal für ein und denselben Kurs anmelde: Und zwar wollte ich meine mühselig erworbenen Spanischkenntnisse hier in Gießen nicht wieder völlig einrosten lassen – daher meldete ich mich für den fortgeschrittenen Spanisch-Kurs der JLU Gießen an. Normalerweise benötigt man für die Zulassung zu diesem einen Einstufungstest, ich fragte allerdings telefonisch an, ob mein Zertifikat mit dem Level B1 ausreichen würde.
Kein Problem – ich sollte das Zertifikat doch einscannen und per Mail an das Referat für Fremdsprachen schicken. Keine zwei Tage später war ich als erster Teilnehmer in den Kurs eingeschrieben – was ich auch auf der Stud.IP-Seite sehen konnte. Die offizielle Einschreibung war zu diesem Zeitpunkt noch nicht eröffnet, von daher war ich etwas überrascht. Aber was solls…
Wenige Stunden vor der offiziellen Anmeldung erhielt ich dann eine Email mit dem Hinweis, dass meine Anmeldung gelöscht werden würde und ich mich erneut anmelden müsse. Dies fand ich eigentlich nicht weiter schlimm – meine frühzeitige Eintragung hatte mir ja einen ungerechtfertigten Vorteil vorschafft. Das mir allerdings so kurzfristig mitzuteilen war dann allerdings ebenfalls nicht fair.
Ich habe es aber geschafft zu den ersten 25 Anmeldungen zu gehören – also im Kurs zu sein.
Heute erhalte ich per Mail die Eröffnung zur nächsten Anmelderunde: Mehr…
Am Elefantenklo rechts
Dem einen oder der anderen wird es schon aufgefallen sein:
Mein Blog hat jetzt einen neuen Namen.
Das Elefantenklo – das Wahrzeichen schlechthin meiner
Lieblingsstudienstadt. Wohl jeder Neuankömmling in Gießen
fragt sich schon nach kurzer Zeit nach der Herkunft des
Begriffs – beim Anblick der Fußgängerüberführung am Ende
der Innenstadt wird aber schnell alles klar.
“Am Elefantenklo rechts” – eine Wegbeschreibung und der
Hinweis darauf, dass hier in Zukunft auch ein bisschen
was zur Stadt und meinem Studium hier stehen wird.

Foto vom Mai 2006, vor einer Demo gegen Studiengebühren
Ich liebe…
den Kleinanzeigenteil des Giessener Express:
Liebe Leute. Es ist wieder mal soweit. Holt doch bitte eure vergessenen Jacken, Mützen, Schals, T-Shirts, BH´s, Unterhosen, Handschuhe usw. Ist doch kalt. Nicht nackt nach Hause gehen. Die Wirtin Domizil, Braugasse 6.
Wohnungssuche
Die letzen Tage auf der Insel der Glückseligen sind angebrochen, es lässt sich nicht mehr verdrängen ![]()
Also geht bald das stressige Leben in Gießen wieder los, zunächst einmal mit einem Umzug.
Was brauche ich denn noch für einen Umzug? Hm? Irgendwas war doch da noch…
Ach ja: Eine neue Wohnung!
Also hier meine Wunschliste für die neue WG:
- nette Mitbewohner (ideal 4er WG, keine Zweck-WG )
- ganz wichtig: Spülmaschine! – ohne geht gar nicht…
- ~20qm
- um die 250€ Miete
- zentrale Lage (oder wenn nicht zentral dann doch wenigstens Richtung Klinikum…)
Gibt es sowas in Gießen gerade? Wer was weiß – gerne Bescheid sagen!
Ansonsten freue mich bei aller Trauer über den baldigen Abschied heir auch schon
wieder auf Gießen und darauf, alle bald wieder zusehen!



